Passion:
Motorrad fahren
Schwarzwald 2001
Frankreich 2002
Norwegen 2007
Herbstausfahrt 2008
Slowenien 2008
Impressionen von einer herrlichen Tour mit Stefan (20. Mai 2001)

Fotos von Stefan Müller

Fotos von Stefan Müller
Norwegenreise vom 16. - 28. Juli 2007
Montag, 16. Juli 2007
Am späten Nachmittag breche ich bei drückender Hitze von zuhause auf und fahre gemütlich nach Lörrach. Dort treffe ich die ersten Teilnehmer der vom Reisebüro Mäder in Schwarzenburg organisierten Töfftour nach Norwegen. Wir verpflegen uns in der Beiz und verladen unsere Maschinen auf den Autoreisezug nach Hamburg.

Dienstag, 17. Juli 2007
Kurz nach der Abfahrt schlafe ich ein und wache bis zum frühen Morgen nicht mehr auf. Anscheinend hat der Zug mehrere längere Pausen eingelegt, wie Aschi am Morgen berichtet. Doch ich habe vavon nichts mitbekommen.
Irgendwann vor 11 Uhr kommt der Zug mit einiger Verspätung in Hamburg Altona an. Dort treffen wir diejenigen Reiseteilnehmer, die mit dem Töff nach Hamburg gefahren sind. Da es leicht regnet, nehmen wir den direkten Weg über die Autobahn nach Kiel. wo die Luxusfähre der Colour Line auf uns wartet.


Mittwoch, 18. Juli 2007
Pünktlich um 9 Uhr trifft unsere Fähre in Oslo ein.



Donnerstag, 19. Juli 2007
von Lillehammer nach Bjorli

Freitag, 20. Juli 2007
von Bjorli nach Ålesund

to be continued!
Montag, 16. Juli 2007
Am späten Nachmittag breche ich bei drückender Hitze von zuhause auf und fahre gemütlich nach Lörrach. Dort treffe ich die ersten Teilnehmer der vom Reisebüro Mäder in Schwarzenburg organisierten Töfftour nach Norwegen. Wir verpflegen uns in der Beiz und verladen unsere Maschinen auf den Autoreisezug nach Hamburg.

Dienstag, 17. Juli 2007
Kurz nach der Abfahrt schlafe ich ein und wache bis zum frühen Morgen nicht mehr auf. Anscheinend hat der Zug mehrere längere Pausen eingelegt, wie Aschi am Morgen berichtet. Doch ich habe vavon nichts mitbekommen.
Irgendwann vor 11 Uhr kommt der Zug mit einiger Verspätung in Hamburg Altona an. Dort treffen wir diejenigen Reiseteilnehmer, die mit dem Töff nach Hamburg gefahren sind. Da es leicht regnet, nehmen wir den direkten Weg über die Autobahn nach Kiel. wo die Luxusfähre der Colour Line auf uns wartet.


Mittwoch, 18. Juli 2007
Pünktlich um 9 Uhr trifft unsere Fähre in Oslo ein.



Donnerstag, 19. Juli 2007
von Lillehammer nach Bjorli

Freitag, 20. Juli 2007
von Bjorli nach Ålesund

to be continued!
4 Generationen von sportlichen Guzzi on the road
Für den 1. August hatte Urs in www.guzziwold.ch wieder einmal einer seiner beliebten Ausfahrten von der Alten Brennerei in Nuglar aus angekündigt: in die Vogesen hätte es gehen sollen. Doch aufgrund der schlechten Wetterprognose und vaterländischer Einsätze stiess sein Vorschlag auf wenig Begeisterung. Also wurde das Projekt ganz flexibel um zwei Tage verschoben. Und so treffe ich denn mit meiner chronischen Verspätung um 11.15 Uhr statt um 11 Uhr in Nuglar ein. Wie ich es erwartet habe, sitzt Urs schon ungeduldig im Lederkombi vor der Alten Brennerei - bereit zum Aufbruch. Aber was ist denn das daneben? Christoph in den Shorts! Leider kommt er heute nicht mit - Familienpflichten - und nun ist mit zwei Hunden uns Smart hier. Von Guido keine Spur! Dafür entdecke ich ein unbekanntes Gesicht: Viktor schliesst sich uns mit seiner PanEuropean heute an.
Bloss zu dritt machen wir uns also auf diese erste Etappe unserer Ausfahrt: in etwas mehr als einer Stunde treffen wir Ernst und Reto in Lörrach. Wir vertun uns gemütlich auf den Baselbieter bzw. Fricktaler Hügeln und treffen pünktlich vor Ernst Garage ein. Dort wird vereinbart: Gemeinsam fahren wir über Scheideck, Tegernau, Neuenweg und das Münstertal nach Staufen. Dort kehren Viktor und ich um, weil wir noch andere Dinge zu erledigen haben. Urs, Ernst und Reto hingegen wollen noch über Breisach nach Frankreich gelangen und dort in den Vogesen rumräubern.
So ist es zumindest vorgesehen - und zu Beginn läuft auch alles nach Plan. Wir geniessen die schönen Kurven der Schwarzwälder Nebenstrassen und kommen zügig voran. Doch dann wird es Viktor zu hektisch.Deshalb verabschiedet er sich nach Neuenweg von uns. Wie wir später erfahren, gab eine Kerze seiner wassergekühlten Doppelguzzi den Geist auf und die schwere Maschine lief nur noch auf drei Zylindern. Und dann kommt es noch bunter: in Staufen teilt uns Ernst mit, dass der 3. Gang seiner LeMans furchterregend rapple und scheppere. Er befürchtet, dass das Getriebe sich bald einmal ganz verabschiedet. Also genehmigen wir uns noch eine Erfrischung und machen uns gemeinsam auf den "getriebeschonenden" Heimweg über "einige schöne Streckenabschnitte im flacheren Geläuf der Badischen Weinstrasse und entlang den Flanken zwischen der Rheinebene und dem Schwarzwald" (Zitat von Urs).
Doch davor entsteht noch das folgende Foto von vier Generationen sportlicher Guzzi: LeMans, LeMans 1000, Sport 1100i (1998), V11 Café Sport (2004)
Eigentlich hätte man mit einer zweiten Kamera die erste Kamera festhalten sollen: mitten in der Wiese der Helm von Ernst, darauf das Ministativ von Ernst und noch einmal darauf die selbstauslösende Kamera von Urs!
Für den 1. August hatte Urs in www.guzziwold.ch wieder einmal einer seiner beliebten Ausfahrten von der Alten Brennerei in Nuglar aus angekündigt: in die Vogesen hätte es gehen sollen. Doch aufgrund der schlechten Wetterprognose und vaterländischer Einsätze stiess sein Vorschlag auf wenig Begeisterung. Also wurde das Projekt ganz flexibel um zwei Tage verschoben. Und so treffe ich denn mit meiner chronischen Verspätung um 11.15 Uhr statt um 11 Uhr in Nuglar ein. Wie ich es erwartet habe, sitzt Urs schon ungeduldig im Lederkombi vor der Alten Brennerei - bereit zum Aufbruch. Aber was ist denn das daneben? Christoph in den Shorts! Leider kommt er heute nicht mit - Familienpflichten - und nun ist mit zwei Hunden uns Smart hier. Von Guido keine Spur! Dafür entdecke ich ein unbekanntes Gesicht: Viktor schliesst sich uns mit seiner PanEuropean heute an.
Bloss zu dritt machen wir uns also auf diese erste Etappe unserer Ausfahrt: in etwas mehr als einer Stunde treffen wir Ernst und Reto in Lörrach. Wir vertun uns gemütlich auf den Baselbieter bzw. Fricktaler Hügeln und treffen pünktlich vor Ernst Garage ein. Dort wird vereinbart: Gemeinsam fahren wir über Scheideck, Tegernau, Neuenweg und das Münstertal nach Staufen. Dort kehren Viktor und ich um, weil wir noch andere Dinge zu erledigen haben. Urs, Ernst und Reto hingegen wollen noch über Breisach nach Frankreich gelangen und dort in den Vogesen rumräubern.
So ist es zumindest vorgesehen - und zu Beginn läuft auch alles nach Plan. Wir geniessen die schönen Kurven der Schwarzwälder Nebenstrassen und kommen zügig voran. Doch dann wird es Viktor zu hektisch.Deshalb verabschiedet er sich nach Neuenweg von uns. Wie wir später erfahren, gab eine Kerze seiner wassergekühlten Doppelguzzi den Geist auf und die schwere Maschine lief nur noch auf drei Zylindern. Und dann kommt es noch bunter: in Staufen teilt uns Ernst mit, dass der 3. Gang seiner LeMans furchterregend rapple und scheppere. Er befürchtet, dass das Getriebe sich bald einmal ganz verabschiedet. Also genehmigen wir uns noch eine Erfrischung und machen uns gemeinsam auf den "getriebeschonenden" Heimweg über "einige schöne Streckenabschnitte im flacheren Geläuf der Badischen Weinstrasse und entlang den Flanken zwischen der Rheinebene und dem Schwarzwald" (Zitat von Urs).
Doch davor entsteht noch das folgende Foto von vier Generationen sportlicher Guzzi: LeMans, LeMans 1000, Sport 1100i (1998), V11 Café Sport (2004)
Eigentlich hätte man mit einer zweiten Kamera die erste Kamera festhalten sollen: mitten in der Wiese der Helm von Ernst, darauf das Ministativ von Ernst und noch einmal darauf die selbstauslösende Kamera von Urs!
Sonntag, 29. Juni 2008
Route: Rheinfelden - Laufenburg - Waldshut - Blumberg - Singen - Stockach - Owingen - Hohenbodman - Meersburg - Fähre nach Konstanz - Bischofszell - Schwägalp - Maienfeld - Davos - Zernetz - Ofenpass - Müstair (420 Kilometer)
Um 9 Uhr fahre ich bei warmem Wetter alleine von zu Hause ab. Erstes Ziel: Moto Guzzi-Bodenseetreffen in Hohenbodman. Dort treffe ich mich um 11.30 Uhr mit Urs. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel: Hotel Münsterhof in Müstair.
Montag, 30. Juni 2008
Route: Müstair - Stilfserjoch - Bormio - Gavinapass - Edolo - Vivionepass - Presolanopass - Bergamo - Lecce - Mandello del Lario - Chiavenna - Bergell -Malojapass - St. Moritz - Berninapass - Forcola di Livinio - Livinio - Bormio - Umbrailpass - Müstair (510 Kilometer)
Heute hat Urs extra für mich eine Pilgerreise auf seinem Navi programmiert: Da ich noch nie im Moto Guzzi-Werk war, geht's heute über diverse Pässe nach Mandello del Lario am Comersee. Dort schiessen wir die obligaten Fotos vor dem Werkstor und besuchen das Museum. Völlig hungrig nach Kurven hängen wir am Abend noch den Berninapass, die Forcola di Livinio und den Umbrailpass an die geplante Route an. So kommen schliesslich stolze 510 Kilometer zusammen. Übernachten tun wir noch einmal im Hotel Münsterhof in Müstair.
Heute hatte übrigens Urs seine heikle Situation: in Edolo musste er mit aller Macht in die Klötze, weil eine Autofahrerin vor ihm plötzlich einen Parkplatz gesehen und ohne Vorwarnung abgebremst hat (Urs konsultierte gerade das Navi). Von hinten hat's hoffnungslos ausgesehen, aber durch alternierendes Schliessen und Öffnen der Bremse konnte er sein Bike tatsächlich auf den Rädern halten. Eine reife Leistung! Mein absoluter Schreckmoment dagegen liess bis auf den letzten Tag und die letzten 300 Meter vor dem Ende auf sich warten. Doch davon später.


Dienstag, 1. Juli 2008
Route: Müstair - Reschenpass - Landeck - Sölden - Timmelsjoch - Meran - Gampenjoch - Mendelpass - Kalterer Höhe - Bozen - Obereggen (330 Kilometer)
Nach dem gestrigen Besuch der Heimat unserer Guzzi steht heute die Fahrt ins Südtirol auf dem Programm. Dort wollen wir zwei bis drei Tage lang weitere Pässe stürmen. Urs ist wie immer gut in Form: aufsTimmelsjoch hinauf jagt er eine Triumph Tiger derart hartnäckig, dass ich kaum folgen kann. Oben ist es empfindlich kühl, so dass wir nur einen kurzen Halt einlegen.
Am Nachmittag müssen wir dann auch noch vor heftigem Regen in eine Beiz flüchten. Und weiteres Ungeschick folgt: In Meran lasse ich den Helm vom Tank fallen. Die Visiermechanik auf der rechten Seite ist defekt, sodass ich vorerst einmal ohne Visier fahren muss. In Bozen versuchen wir das Ersatzteil zu erhalten. Leider ohne Erfolg: die lokale Honda-Garage schickt uns nach Blumau in die offizielle Arai-Vertretung. Doch dort findet man nichts in der Schuhschachtel mit Ersatzteilen. In der Zwischenzeit haben wir auch herausgefunden, wie sich das Visier provisorisch wieder einhängen lässt.
Trotz aller Widrigkeiten erreichen wir unser Ziel kurz vor sieben Uhr: das Bikerhotel Rauth in Obereggen bei Bozen. Nach dem ausgezeichneten Abendessen überrede ich Urs in der Bar noch zu einer Partie am Töggelikasten.

Mittwoch, 2. Juli 2008
Route: Obereggen - Welschnofen - Karerpass - Vigo di Fassa - Canazei - Passo Fedaia - Passo di Falzarego - Passo di Valparola - St. Kassian - Stern la Villa - Grödner Joch - Sellajoch - Passo Pordoi - Passo Campolongo - Grödnerjoch - Wolkenstein - Kastelruth - Blumau - Bozen - Blumau - Tiers - Nigersattel - Obereggen (291 Kilometer)
Für heute hat Urs auf seinem TomTom Rider den ersten Tag der Südtiroler Spitzkehren programmiert: über unzählige "tornanti" erklimmen wir einige der schönsten Pässe.
Und am Abend habe ich dann auch noch Glück: im Hein Gericke-Shop in Bozen können wir dank einem hilfsbereiten Verkäufer und der Handfertigkeit von Urs mit den vorhandenen Ersatzteilen eine funktionierende Visiermechanik zusammenbasteln.



to be continued!
Hier zuhause, aber auch sehr gerne unterwegs ;)








